S. Uusikallio, M. Jaskari, A. Kisko, T. Nyo, D. Porter, and J. Kömi

Herausforderungen bei der Probenpräparation von hochmetastabilen ferritisch-austenitischen Edelstählen

Sample Preparation Challenges with Highly Metastable Ferritic-Austenitic Stainless Steels

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Die Auswirkungen unterschiedlicher Präparationstechniken an einer Reihe von im Labor warmgewalzten und thermisch wechselbelasteten ferritisch-austenitischen Edelstählen mit 19–20 wt.% Cr wurden untersucht. Die Unterschiede der chemischen Zusammensetzung führten zu unterschiedlichen Volumenanteilen und ferritischen und austenitischen Stabilitäten, die mithilfe von kompositionsbasierten Schätzungen der Md30- und Ms-Temperaturen charakterisiert wurden. Die Präparationsmethode für die Probe bestand aus einer Kombination aus mechanischem und chemischem Polieren, elektrolytischem Polieren und Ionenstrahl-Querschliff-Polieren. Das ferritisch-austenitische Phasenverhältnis und die Tendenz zur Phasentransformation variierte ja nach chemischer Zusammensetzung des Stahls. Es wird gezeigt, dass Elektropolieren die einzige Methode zur Probenpräparation ist, bei der sich kein Martensit in den Proben bildet, die metastabilen Austenit enthalten.

Bibliographie
S. Uusikallio, M. Jaskari, A. Kisko, T. Nyo, D. Porter, and J. Kömi (2019). Sample Preparation Challenges with Highly Metastable Ferritic-Austenitic Stainless Steels. Practical Metallography: Vol. 56, No. 6, pp. 373-392.
© Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
ISSN 0032-678X