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Technisches Berufskolleg Solingen

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Staatlich geprüfte Physikalisch-technische Assistentin Staatlich geprüfter Physikalisch-technischer Assistent Schwerpunkt Metallographie und Werkstoffkunde

Die Basis für den Bildungsgang „Staatlich geprüfte physikalisch technische Assistentin/Staatlich geprüfter physikalisch technischer Assistent Schwerpunkt Metallographie und Werkstoffkunde sind die Richtlinien und Lehrpläne der Bildungsgänge der Berufsfachschule in NRW, die zu einem Berufsabschluss nach Landesrecht und zur Fachhochschulreife führen.

Ziel und Inhalte des Ausbildungsganges

Die Basis für den Bildungsgang „Staatlich geprüfte physikalisch technische Assistentin/ Staatlich geprüfter physikalisch technischer Assistent Schwerpunkt Metallographie und Werkstoffkunde sind die Richtlinien und Lehrpläne der Bildungsgänge der Berufsfachschule in NRW, die zu einem Berufsabschluss nach Landesrecht und zur Fachhochschulreife führen. Die Metallographie bietet ein System von wichtigen Untersuchungsmethoden, die weder aus der Forschung noch aus der betrieblichen Praxis wegzudenken sind. Das Ziel des Bildungsganges ist es, bei diesen Arbeiten qualifiziert und eigenverantwortlich mitwirken zu können.

Eine breit angelegte Bildung im Bereich Werkstofftechnik, Werkstoffprüfung/Werkstoffanalyse sowie Maschinenbautechnik vermittelt die notwendigen theoretischen Grundkenntnisse. Im Praxisunterricht werden in neu ausgestatteten Laborräumen die materialographischen Arbeits- und Untersuchungsmethoden sowie Verfahren der Werkstoffprüfung erlernt. Fächerübergreifendes und projektorientiertes Lernen fördert die Fähigkeiten, diese systematisch und zielorientiert anzuwenden und auszuwerten. Dabei wird eine Schwerpunktbildung auf den Bedarf des regionalen Wirtschaftsraumes angestrebt. Dies gelingt auch durch eine enge Zusammenarbeit mit den regionalen Betrieben, bei denen die Auszubildenden zwei vierwöchige Praktika absolvieren müssen. Dieses Praktikum wird durch die Schule gelenkt.

Die aktive Mitgliedschaft der Schule in der Gesellschaft für Materialografie Rhein Ruhr e.V. ermöglicht den Schülern schon während der Ausbildung ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot zu nutzen und durch die Planung und Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen z. B. der „mikpräp“ in Fachvorträgen eigene Untersuchungsergebnisse vorzustellen. Eine enge Kooperation besteht weiterhin zur Bergischen Universität Wuppertal.

Dauer der Ausbildung und Voraussetzungen

  • Für die dreijährige staatlich anerkannte Berufsausbildung ist der mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss bzw. Fachoberschulreife) oder ein gleichwertiger Schulabschluss die Voraussetzung
  • Für die zweijährige staatlich anerkannte Berufsausbildung kann mit der Hoch schulreife(Abitur) die Ausbildung in zwei Jahren absolviert werden.

Doppelqualifikation als Abschluss

  • Berufsabschluss als: Staatlich geprüfte(r) physikalisch technischen Assistentin/physikalisch technischer Assistent Schwerpunkt Metallographie und Werkstoffkunde
  • Erwerb der Fachhochschulreife

 

Berufsaussichten und Einsatzbereiche

Typische Arbeitsbereiche können beispielsweise sein:

  • Entwicklung und Erprobung von Werkstoffen, materialkundliche Forschung
  • Qualitätsüberwachung in der laufenden Produktion
  • materialkundliche Schadensanalyse
  • mikroskopische Analyse von Gefügestrukturen der Materialien
  • Werkstoffprüfung von Bauteilen und Gefügebestandteilen

Alternativ kann ein Studium zur Diplomingenieurin bzw. zum Diplomingenieur an einer Fachhochschule begonnen werden.

Mögliche Fachrichtungen sind:

  • Werkstofftechnik
  • Gießereitechnik
  • alle maschinenbautechnischen Fachgebiete

Kosten

Es entstehen keine Ausbildungsgebühren.

Bild des Benutzers Michael Engstler
Erstellt
am 16.09.2016 von
Michael Engstler