D. Britz, J. Webel, J. Gola, F. Mücklich

Korrelativer Ansatz zur Erfassung und Quantifizierung von Substrukturen durch Bildregistrierung

A Correlative Approach to Capture and Quantify Substructures by Means of Image Registration

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Die Quantifizierung von Gefügen ist sowohl für die Entwicklung neuer Materialien als auch für die Qualitätssicherung von grundlegender Bedeutung. Der Fortschritt in der Materialwissenschaft wird begleitet durch immer komplexere und feinere Mikrostrukturen. Dadurch wird die Quantifizierung dieser Gefüge immer anspruchsvoller. Eine Möglichkeit, weitere Informationen aus Gefügen zu gewinnen, besteht darin, Aufnahmen unterschiedlicher bildgebender Verfahren, wie Rasterelektronenmikroskopie und Lichtmikroskopie, zu kombinieren. Trotz einer großen Auswahl an kommerzieller Software, können diese unterschiedlichen Aufnahmen noch immer nicht ohne einen großen Anteil manueller Arbeit kombiniert werden. In diesem Beitrag wird ein Arbeitsablauf vorgestellt, mit dem Aufnahmen unterschiedlicher Bildquellen über Bildregistrierung mit dem Open-Source-Tool FiJi kombiniert werden können. Außerdem wird am Beispiel eines martensitischen Dualphasenstahls beschrieben, wie einzelne Körner extrahiert und hinsichtlich ihrer Substruktur mit Matlab© analysiert werden können.

Bibliographie
D. Britz, J. Webel, J. Gola, and F. Mücklich (2017). A Correlative Approach to Capture and Quantify Substructures by Means of Image Registration. Practical Metallography: Vol. 54, No. 10, pp. 685-696.
© Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
ISSN 0032-678X